"Der beLEBTe WALD"
Ist der WALD tatsächlich der Ort der Stille, für den wir ihn so oft halten? Eigentlich tut sich dort sehr viel, mehr als wir auf den ersten Blick wahrnehmen können. Eine Vielzahl an kleineren und größeren Tieren durchstreifen tagtäglich unseren WALD auf der Suche nach Futter oder einem geeigneten Partner für die Fortpflanzung. Wir finden ihre Spuren dort überall. Fraßspuren, Wechsel, Tierlosungen, Futterreste oder Gewöll geben uns einen Hinweis auf die meist scheuen Bewohner des WALDes. Manch kleine Bodenlebewesen lassen sich finden, wenn wir mal ganz genau hinschauen. Spielerisch und lebhaft agieren wir selbst wie Tiere untereinander und lernen dabei ganz nebenbei eine Menge über das Ökosystem WALD. Und nicht nur die Tiere, auch die Pflanzen sind die meiste Zeit des Jahres ständig in Bewegung, denn Bewegung heißt LEBEN. Wir erspüren das LEBEN eines Baumes, wie er wächst und stärker wird im Lauf der Jahre, Blätter bekommt im Frühjahr und im Spätherbst wieder abwirft. So wird deutlich, wie viel Aktion auch in den „stillsten“ Wäldern zu finden ist.